Weiße Lupine - Die Eiweißkönigin

Die Weiße Lupine wurde in den vergangenen zwei Jahren das erste Mal nach über 20 Jahren wieder in größerem Umfang bei uns angebaut.

Grund dafür ist die in Triesdorf erprobte Sorte FRIEDA, welche als tolerant gegen die Pilzkrankheit Anthraknose (Brennfleckenkrankheit) gilt.

  • Als heimische Körnerleguminose erzielt sie, neben einer günstigen Zusammensetzung der Aminosäuren, ein großes Ertragspotenzial sowie gleichzeitig hohe Eiweißgehalte.
  • Geschrotet oder zerquetscht eignet sich die Lupine in der Milchviehfütterung als ideale Alternative zu Sojaextraktionsschrot und Getreide.
  • In Verbindung mit Rapsextraktionsschrot wird die Eiweißwertigkeit deutlich verbessert!
  • Lupinen versorgen sich - wie alle Leguminosen - selbstständig durch die symbiontische Stickstofffixierung aus der Luft. Dadurch ist eine N-Düngung nicht notwendig.

Setzen Sie auf ein frühzeitiges Unkrautmanagement!

Da die weiße Lupine einer langsamen Jugendentwicklung unterliegt, ist die Gefahr hoch, von Unkräutern in frühen Entwicklungsstadien unterdrückt zu werden. Empfohlen wird deshalb eine frühzeitige Behandlung mit entsprechendem Pflanzenschutz:

  • 4l/ha Spectrum Plus (Beachtung der Drainageauflagen!)
  • Alternativ: 2l/ha Boxer + 2l/ha Stomp Aqua
Metz Tipp

Um die Pflanzenvitalität und das Wachstum der Lupinen zu verbessern, empfehlen wir 20-50 kg/ha Schwefel zu düngen.

Anforderungen an eine erfolgreiche Lupinen-Aussaat

  • Bodentemperatur von 8°C
  • Lockerer, durchlüfteter und abgetrockneter Boden
  • Mittelfeines Saatbett
  • Unmittelbare Impfung des Saatgutes mit Rhizobien vor der Aussaat
  • 3-4 cm Saattiefe auf rückverfestigtem Boden
  • Reihenabstand von 12 bis 25 cm
  • Aussaatstärke 55-60 Körner/m²
  • Frühzeitiger Pflanzenschutzmitteleinsatz

Empfehlung aus unserem Dünger-Sortiment:

Wigor S - Schwefeldünger

Bor 150 - Blattdünger

Flüssiges Rhizobien-Impfmittel

Direkte Impfung von Saatgut – unmittelbar vor der Aussaat

  • Höhere Erträge gegenüber der Nicht-Impfung
  • Schnellstmögliche Symbiose zwischen den Pflanzen und den Rhizobien
  • Direkter Kontakt mit dem Saatgut = schnelle Besiedlung der Wurzeln
  • Für jede Art ein spezifischer Rhizobienstamm
  • Anbau auch auf Flächen ohne natürlichem Rhizobienvorkommen möglich
  • Kräftigerer Aufwuchs
  • Einfache Handhabung des Impfmittels
  • Sofort einsatzfähig

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