Trockenstress im Mais: Jetzt bei der Silierung auf Sicherheit setzen
Der richtige Siliermitteleinsatz zählt
Die vergangenen Wochen haben in vielen Regionen deutlich gemacht, wie schnell Trockenheit dem Mais zusetzen kann. Fehlende Niederschläge bremsen die Entwicklung der Pflanzen, die Kolben bleiben klein oder entwickeln sich teilweise gar nicht. Gleichzeitig beginnen einzelne Pflanzenteile bereits abzusterben.
Für solche Bestände gilt es, bei der Ernte und Silierung besonders aufmerksam zu sein. Denn je trockener und stärker vorgeschädigt die Pflanzen sind, desto größer wird die Herausforderung, eine stabile und lagerfähige Silage zu erzeugen.
Trockenstress erhöht die Anforderungen an die Silierung
Grüne, vitale Maispflanzen bieten normalerweise deutlich bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Silierung. Bei bereits abgestorbenen und vertrockneten Pflanzenteilen steigt dagegen das Risiko, dass Hefen und Schimmelpilze die Silagequalität beeinträchtigen.
Gerade bei trockenheitsgeschädigten Beständen sollte deshalb nicht nur der Erntezeitpunkt, sondern auch die Wahl des passenden Siliermittels frühzeitig berücksichtigt werden.
KOFASIL S 1.2 – für mehr Sicherheit bei der Silierung
Trockenheitsgeschädigter Mais lässt sich häufig schwieriger verdichten. Das kann dazu führen, dass mehr Sauerstoff im Silostock verbleibt. Sauerstoff wiederum schafft günstige Bedingungen für Hefen und Schimmelpilze und kann später insbesondere nach dem Öffnen des Silos zu Nacherwärmung führen.
Unsere Empfehlung für diese Situation ist KOFASIL S 1.2. Das biologische Siliermittel kombiniert verschiedene Milchsäurebakterien. Die enthaltenen Mikroorganismen unterstützen die Gärung und tragen dazu bei, die Silage gegenüber Sauerstoffeinfluss stabiler zu machen. Dadurch kann die aerobe Stabilität der Silage verbessert und die Entwicklung von Hefen und Schimmelpilzen unter Lufteinfluss begrenzt werden.
Besonders interessant ist KOFASIL S 1.2 daher für Maisbestände, bei denen eine gute aerobe Stabilität der späteren Silage eine wichtige Rolle spielt.
KOFASIL S 1.2 wird direkt während der Ernte über ein geeignetes Dosiergerät am Häcksler ausgebracht. Damit lässt sich die Behandlung direkt in den Ernteprozess integrieren – ohne zusätzlichen Arbeitsschritt bei der Einlagerung.